ma optronic

Der Geschäftsbereich ma optronic der MA micro automation entwickelt Bildverarbeitungs- und Software Systeme. Diese werden in bestehende Systeme integriert, oder auch als Stand-alone bzw. In-Line Lösungen umgesetzt.

Für die Bildverarbeitungssysteme nutzen wir vielfältig am Markt erhältliche Komponenten und arbeiten eng mit Objektiv- und Kameraherstellern zusammen, um die optimale Lösung für Inspektionsaufgaben anbieten zu können. Hierdurch haben wir die Möglichkeit stabile und erprobte Systeme zu realisieren.

Diese Systeme können auf sogenannten Smart Kameras basieren, die es dem Benutzer ermöglichen, durch herstellerspezifische Oberflächen bestimmte Aufgaben anzupassen. Hierdurch ist eine vergleichsweise schnelle Entwicklung möglich, sie sind jedoch in Ihrem Funktionsumfang eingeschränkt.

Aus diesem Grund bieten wir für komplexere Aufgaben ein PC-basiertes System an. Die eigentliche Bildverarbeitung wird hierbei in der Entwicklungsumgebung der Firma MVTec Halcon umgesetzt.

Sind Schnittstellen zu anderen Systemen notwendig, so werden diese Schnittstellen durch ma optronic selbst entwickelt. Die von ma optronic entwickelte Software wird speziell an die Systembedürfnisse und die Kundenbedürfnisse angepasst. Dies beinhaltet nicht nur die Anbindung an übergeordnete MES-System, sondern auch eine grafische Bedieneroberfläche.

In allen Bereichen werden bei ma optronic GMP konforme Entwicklungsprozesse eingehalten, so dass die entwickelten Bildverarbeitungs- und Softwaresysteme auch für medizintechnische Anwendungen validierfähig sind.

Active Alignment

In diesem Bereich beschäftigt sich die ma optronic mit allen Aufgabenstellungen, die es erfordern optische Bauteile aktiv zueinander auszurichten. Die immer höher werdenden Anforderungen an optische Systeme machen es praktisch unmöglich diese manuell zu montieren.

Immer engere Toleranzen gehen mit immer kleiner werdenden Bauteilen einher, Komponenten für Kamerasysteme wie sie in Fahrzeugen oder Mobiltelefonen verbaut sind oder Optiken, die einen Laserstrahl formen, benötigen heute nicht nur eine hochpräzise Fertigung, sondern auch eine aktive Ausrichtung in bis zu 6 Freiheitsgraden.

Hier bietet ma optronic die Möglichkeit, diese Prozesse in geeigneter Umgebung (z.B. Reinraum) mit dem geeigneten Equipment und der notwendigen Software zu automatisieren.

Klassisches Beispiel hierfür ist die vollautomatische Montage von Objektiven auf Kamerachips für z. Bsp. Fahrer-Assistenz-Kameras und andere optische Baugruppen, wie Projektoren, Head-up-Displays-Systemen (HUD) oder ähnliches.

Optische Prüfung

Der Bereich optische Prüfung gliedert sich in folgende Bereiche:

Vermessen

Ein Spezialgebiet der ma optronic ist die Hochpräzisionsvermessung von Einzelteilen nicht nur in 2D sondern auch in 3D.

Bauteile die vor einer Montage hinsichtlich ihrer Dimensionen überprüft werden müssen, werden von uns entweder in In-Line oder auf eigenständigen Inspektionsanlagen (AOI) geprüft und ggf. sortiert. Die optische Prüfung und Sortierung der Bauteile wird nach Kunden- oder Normvorgaben durchgeführt.

Die weitreichende Erfahrung der ma optronic Mitarbeiter ermöglicht es hochgenaue und gleichzeitig schnelle Systeme zu entwickeln um herausfordernde Messaufgaben durchzuführen. Durch die Auswahl geeigneter Kamera-, Objektiv- und Beleuchtungssysteme ist es möglich, bis in den einstelligen Mikrometerbereich Messungen durchzuführen.

Selbstverständlich weisen wir diese Messfähigkeit anhand gängiger Verfahren nach (z.B. Gauge R&R). Taktzeiten von <150 ms sind hierbei Stand der Technik.

Größter Abstand geklemmt: 0.610mm
Kleinster Abstand geklemmt: 0.588mm
Ø ungeklemmt: 0.603 | Abweichung: 10.0%

Prüfen

Hierbei ist die von Ihnen gestellte Aufgabe die Überprüfung bestimmter Kriterien. Diese Kriterien sind nicht messbar, sondern beziehen sich auf qualitative Aussagen zu den Bauteilen.

In diesem Bereich werden Lösungen entwickelt, die häufig im Bereich der Montagetechnik angewendet werden um etwa aufwendige mechanische Prüfungen zu vermeiden.

Code lesen | prüfen

Zur Identifizierung einzelner Bauteile oder Baugruppen werden vor oder während des Fertigungsprozesses QR-Codes oder Marker auf diese aufgebracht. Diese müssen von geeigneten Systemen gelesen und je nach Anwendungsfall auch an ein übergeordnetes Produktionssystem weiter gegeben werden.

Neben den gängigen System die zum Lesen von QR-Codes genutzt werden, ist ma optronic in der Lage auch schwierige Aufgaben wie das Lesen von Gußzahlen oder Codes an sehr tiefen Objekten (z. Bsp. im Boden von Spritzgußteilen), zu realisieren.

Kosmetische Inspektion

Bei der Überprüfung auf „Cosmetic defects“ werden Bauteile und Baugruppen auf Fehler geprüft, die beim Auftreten keine funktionale Beeinträchtigung des Bauteils zur Folge haben, sondern rein kosmetischer Natur sind. Dies sind Beschädigungen, wie Kratzer oder Dellen auf z. Bsp. Außenhüllen oder Abdeckungen.

Wir beschränken uns dabei nicht auf bestimmte Materialen oder Oberflächenformen, sondern entwickeln die notwendigen Kamera- und Beleuchtungssysteme zugeschnitten auf das Bauteil. Es ist auch möglich, Inspektionen auf hochglänzenden, gebürsteten oder transparenten Oberflächen durchzuführen.

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